Private Filmaufnahmen und Textnachrichten meiner Schwestern, meinerTante und mir: Daraus besteht dieser essayistische Dokumentarfilm. Als klar wird, dass meine Mutter bald stirbt, geschieht etwas: Wir lernen viel. Wir lernen, wie man Schmerzen einschätzt. Wir lernen, Alltag und Administratives neu zu organisieren. Wir lernen aber auch, die Gelassenheit unserer Mutter nachzuvollziehen, die in hohem Alter aus dem Leben scheidet und klar sagt, dass es ein gutes war. Dank meiner Mutter habe ich zum ersten Mal das Gefühl: Sterben ist machbar. Das schaffe ich auch. Und zwar so, dass auch meine Kinder damit umgehen können. Die Schauspielerinnen Mirjam Japp, Nicole Tobler, Gabriela Leutwiler und Verena Zimmermann lesen die Textnachrichten, die im Film zum Voice Over werden. Wasserrauschen, knarrende Böden und ausgeblasene Weihnachtskerzen werden zur Tonspur eines vergehenden Lebens.

Der Film steht online zur Verfügung und kann jederzeit angeschaut werden. Beim Festival-Event, der online via Zoom stattfindet, gibt die Filmemacherin Diana Frei im persönlichen Gespräch mit Valérie Wacker (Moderation) Einblick in den Entstehungsprozess.                       

DIANA FREI

STERBEN LERNEN

Mutter stirbt und macht klar: Auch der Tod lässt sich meistern.

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GESPRÄCH

VIRTUELL

OHNE ANMELDUNG

ZOOM LINK

KOLLEKTE

FR, 28.5.

18:00–19:00

diana frei

                         

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